Chronik

Vereinschronik
Zusammengestellt v. Ehrenschützenmeister Hans Döring

Sehr schwer ist es, in der Vereinsgeschichte des Schützenvereins zu blättern. Es sind keinerlei Aufzeichnungen mehr vorhanden. Im Vereinstagebuch des hiesigen Gesangvereins ist zu lesen: …..Es steht jedoch fest, dass bereits 1864 in Flachslanden ein Schützenverein bestanden hat, dem eine Sängerabteilung angeschlossen war…..
Ein Beweis, dass dieser Verein 1872 schon bestanden hat, sind noch einige vorhandene Huthabzeichen. Diese Anstecknadeln, die damals die Schützen trugen, sind sehr kunstvoll gefertigt. Ein Gruppenbild, vermutlich aus dem Jahre 1876, ist noch sehr gut erhalten. Es zeigt die damaligen Mitglieder des „Feuerstutzenvereins Flachslanden“. Auch das Kugelpfännchen, in welchem die Bleikugel gegossen wurden, ist noch vorhanden. Eine besondere Kostbarkeit ist ein Feuerstutzen, der sich im Besitz eines Flachslandener Bürgers befindet.
10 aktive Schützen trafen sich dienstags im Saal der damaligen Wirtschaft Bodächtel, der jetzigen Schreinerei. Ein Schießstand sowie ein vereinseigener Zimmerstutzen standen zur Verfügung. Bei schönem Wetter wurde auf dem Eichelwasen an der jetzigen Rosenbacher Straße oder auf dem Festplatz neben dem jetzigen Sportgelände am Hammerweg geschossen, wo in den achtziger Jahren das Tennishaus mit Tennisplatz errichtet wurde.
Zwei große Veranstaltungen wurden jährlich abgehalten: Ein Kirchweihschießen und ein großer Ball. Zu diesem hatten nur geladene Gäste Zutritt.
Bei der Gründung des Feuerstutzenvereins hat Sattlermeister Sebald maßgebend mitgewirkt, der dann zum 1.Kassier ernannt wurde. Das Amt des späteren Kassiers übernahm Spenglermeister Dürr, das des Schriftführers Förster Müssel. Es steht auch mit Sicherheit fest, dass Johann Engerer bis 1931 das Amt des 1. Vorstandes (Schützenmeister) innehatte. Von 1931 bis 1945 übernahm Adam Geuder, damaliger Gendarm in Flachslanden, das Amt des 1. Vorstandes. Bis zum zweiten Weltkrieg hielten 27 Schützenbrüder dem Verein die Treue.
Als 1945 der Krieg zu Ende war, fand sich niemand, die Tradition des Vereins fortzusetzen, so dass dieser bis zur Wiedergründung am 30. Juli 1969,ruhte. Der Initiative der jetzigen Schützenbrüder Otmar Hübel, Michael Kittler und Hans Rebelein ist es zu Verdanken, dass sich bei dieser Gründungsversammlung spontan 58 Bürger als Mitglieder in die Vereinsliste eintrugen. Zum ersten Schützenmeister wurde Otmar Hübel gewählt.
1. Schützenmeister 1969 – 1971 Otmar Hübel
1. Schützenmeister 1971 bis heute Hans Döring
Der Schützenverein 1872 Flachslanden konnte 1972 bereits 130 Schützenschwestern und Schützenbrüder zu seinen Mitgliedern zählen.
Als der Schützenverein vom 26.Mai bis 11.Juni 1972 das Gauschießen, verbunden mit dem 100-Jährigen Jubiläum und der Fahnenweihe durchführte, waren erst drei Jahre seit der Wiedergründung am 30. Juli 1969 ins Land gegangen. Eine Rekordbeteiligung von 1056 Schützen war das beste Ergebnis seit zehn Jahren im Schützengau Ansbach. Gauschützenkönig wurde Hans Niedermann vom Schützenverein Großhaslach. Ein kleiner finanzieller überschuss aus den Festtagen ließ uns Flachslandener Schützen guten Mutes in die Zukunft schauen. „Was machen wir mit unserem Geld?“ Es war klar, das Geld wird nicht dazu benutzt um Feiern zu veranstalten, sondern wurde, wie es so schön heißt; zinsbringend angelegt.
Schon Im Jahre 1974 wurde bei der Jahrehauptversammlung angeregt, man möge sich nach einem Grundstück umsehen und zu diesem Zweck mit der Gemeinde Flachslanden, mit 1.Bürgermeister Leo Hufnagel, zu reden. Dies war überhaupt kein Problem.
An einem Sonntagnachmittag (Leo Hufnagel, Bürgermeister und Landwirt, setzte solche Termine gern “ unterm Füttern“ an) machten Hufnagel und 1.Schützenmeister Hans Döring, ausgerüstet mit Gummistiefel, die erste Landbegehung. Als mögliches Grundstück wurde der damals noch bestehende Festplatz “ Am Hammerweg“ besichtigt. Das Ziel der Flachslandener Schützen war natürlich damals schon, einen scharfen Schießstand zu besitzen, wie dies bei dem 1872 gegründeten Feuerstutzenverein der Fall war.
Dieser Wunsch ließ sich jedoch am Festplatz nicht verwirklichen. Zum einen war das Gelände zu sumpfig und zum anderen hätten die wunderschönen Eichen der 50-m Schießbahn zum Opfer fallen müssen. Dies wollte man damals nicht. Damals dachte man schon ökologisch, also musste eine andere Lösung gefunden werden. Die Schützenschwester Margarete Rauscher bot darauf hin ein Grundstück an. Der Nachteil war jedoch, dass dieses außerhalb von Flachslanden, nämlich in Oberrosenbach lag. Außerdem hätte noch Gelände hinzugekauft werden müssen und weiteres Problem war die Hanglage des Grundstückes.
Die für den Bau notwendigen Fundamente hätten dabei bereits eine Unmenge Geld verschlungen. Eine neuerliche Unterredung Des 1.Schützenmeisters Hans Döring mit Bürgermeister Hufnagel brachte die Lösung. Das Gelände des bäuerlichen Anwesens Popp, dem früheren Ebenbauernhof, wurde ins Auge gefasst. Nachdem in Flachslanden auch der Bau eines Feuerwehrhauses schon lange im Gespräch war, bot es sich an, einen Gemeinschaftsbau zu erstellen. Wie man heute, am 16.Mai 1985 feststellen kann, ist dieser Bau voll gelungen.
Nun aber begann die Arbeit.
In der ordentlichen Generalversammlung im März 1975 wurde der Bau einstimmig beschlossen. Ende 1975 – Anfang 1976 entstanden die ersten Entwürfe. Der frühere Kreisbaumeister des Alt-Landkreises Ansbach, Herr Kaspar Seckel, unterstützte uns dabei sehr. Von ihm stammten auch die ersten Skizzen. Schützenbruder Ernst Nuspel fertigte während vieler Nachtstunden die ersten Eingabepläne, denn, die Zeit drängte, man wollte bei der Verteilung der Staatzuschüsse baldmöglichst dabei sein. Das Baugesuch wurde dank der guten Kontakte unseres 1. Bürgermeisters zur Baubehörde des Landratsamtes auch bald genehmigt. Dem Baubeginn stand nun nichts mehr im Wege, aber man diskutierte nun über eine neue Variante zum gesamten Bauwerk, nämlich, ob es nicht sinnvoller und auch praktischer wäre, den ganzen Bau „herumzudrehen“. Die Schießbahnen waren nämlich zunächst in Richtung des Baugebietes “ Im Priel “ vorgesehen. Für die Anordnung in entgegengesetzter Richtung konnte Bauland eingespart werden und unser Aufenthaltsraum ( Kneipe) kam nicht, wie geplant, völlig “ in den Keller“, sondern in das Erdgeschoss. Unsere Baufachleute Ernst Nuspel und Architekt Rudolf Hirsch fertigten schnell und wiederum in vielen Nachtstunden neue Pläne. Diese neuen zu Papier gebrachten Ideen fanden sowohl die Zustimmung der Gemeinde als auch die der Schützen.
Kostenrechnungen und Zuschussanträge wurden erstellt und eingereicht. Finanzielle Unterstützung war vom Landkreis, vom Bezirk und vom Freistaat Bayern zu erwarten. Bereits 1978 wurden uns die ersten Zuschüsse in Aussicht gestellt.
Bei allen Behörden, Politikern und dem Geschäftsführer des Bayer.Sportschützenbundes Herrn Ferdinand Gröpel bedankten wir uns für die schnelle und unbürokratische Unterstützung. Ein 3/4 Jahr verging dann, bis wir das geplante Objekt in Angriff nahmen. Acht KK-Stände, 5 Pistolenstände und 16 Luftgewehr-Stände sowie die sanitären Einrichten sollten im Kellergeschoss entstehen.
Am 24.August 1979 wurde zum ersten Mal Hand angelegt. Es mussten noch einige landwirtschaftliche Gebäude vom Anwesen Popp abgebrochen werden. Nun stand dem Erdaushub nichts mehr im Wege. 1550 m³ Erde mussten entfernt werden. Mit allen verfügbaren Fahrzeugen unsere Schützenbrüder wurde Aushub abgefahren und in der Nähe der „Grossbaustelle“ gelagert.Das Erdreich wurde später zum Einebnen des Geländes wieder gebraucht.
Das schöne Herbstwetter trug dazu bei, dass im gleichen Jahr noch ein Großteil der Fundamente und ein Teil der Stahlbetonmauer im Bereich des KK-Standes fertiggestellt werden. Schließlich wurde ja nur nach Feierabend gearbeitet, aber dies mit Hilfe von Scheinwerfern und bis spät in die Nacht. Unsere beiden Bauführer Hirsch und Nuspel sorgten dafür, dass kein „Freiwilliger“ Helfer unnütz herumstand. Nach der Winterpause ging es am 8.März 1980 wieder an die Arbeit. Das gespendete Bauholz unserer Waldbesitzer wurde ins Sägewerk Boss gebracht. Schalungsmaterial für 720m² Decke wurde organisiert. Die letzten Fundamente wurden betoniert. Der Wettergott war uns dabei nicht immer hold gesinnt. Lang anhaltender Regen bracht die Böschung der Baugrube ins Rutschen, sodass die hinteren Fundamente unter einer dicken Schlammschicht begraben waren. Die Baugrube war ein einziger See. Doch es kamen auch wieder schöne Tage, so dass es wieder vorwärts ging. Ende August waren sämtliche Mauern errichtet und mit dem Betonieren der Bodenplatte konnte begonnen werden. 30 Tonnen Schotter wurden eingebaut. Bis zum Winter 1980/81 war das Kellergeschoss einschließlich der gesamten, für die Feuerwehr befahrbare Stahlbetondecke, fertiggestellt. Im Mai 1981 waren die Rohbauarbeiten im Erdgeschoss abgeschlossen und so wurde am 6.Juni 1981 Richtfest gefeiert. Am 22. Juli 1981 war das Schützenhausdach fertig. Die Putzarbeiten und der Innenausbau begann. Ab August wollte man dann den Schießhausbau vorerst vergessen und Urlaub machen.
Erst im Mai 1982 wurde die Arbeit wieder aufgenommen.
Der Innenausbau konnte 1983 abgeschlossen werden. Im Frühjahr 1984 wurde der Außenputz fertiggestellt. Danach sind nur noch kleine Verschönerungsarbeiten angefallen. Man konnte sich wieder mehr den sportlichen und gesellschaftlichen Vereinsleben widmen, denn ganz zwangsläufig litten diese Aktivitäten unter dem ja doch nicht kleinen Bauvorhaben. Aber – ein großes und mutiges Bauwerk wurde unfallfrei abgeschlossen. Unser ganz besonderer Dank gilt den beiden Flachslandener Baufirmen Hans Bartelmeß und Richard Ehemann, die uns fast kostenlos ihre Baumaschinen und Gerätschaften während der langen Bauzeit zur Verfügung gestellt haben. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass unsere Schützenbrüder über 25000 freiwillige Arbeitsstunden geleistet haben. Ohne deren Mithilfe hätte dieser Bau nicht entstehen können.
Dank der großzügigen Unterstützung der Gemeinde Flachslanden konnten auch die Außenanlagen noch rechtzeitig gestaltet werden. Der Einweihung mit großem Schützenfest und einem Einweihungsschießen stand also nichts mehr im Wege.
Nach vierjähriger Bauzeit sind wir Flachslandener Schützen stolz auf unser gemütliches Schützenhaus, wohlwissend, dass unsere Schießanlage eine der modernsten und größten im Schützengau Ansbach aber auch im Bezirk Mittelfranken ist.
In der Ausschusssitzung am 30.August 1984 wurde beschlossen, dass die Einweihungsfeier des Schützenhauses am 6. und 7. Juli 1985 stattfinden soll. Ein Einweihungsschießen findet vom 14. bis 30. Juni statt. Die Schirmherrschaft für das Einweihungsfest übernimmt 1. Bürgermeister Erich Meißner. Dazu die etwas andere Grundsteinlegung
Eigentlich ist unser Schießhaus im Jahre 1985 eingeweiht und in Betrieb genommen worden. Von Anbeginn der Planung, nämlich ab der Jahreshauptversammlung am 6. März 1976 bis zu den Abschlussarbeiten im März 1984 vergingen 8 Jahre.
Aber bis zum heutigen 2. September 2000 ist die Aussparung für die offizielle Grundsteinlegung noch immer nicht geschlossen.
Was ist wohl, oder besser gesagt, was war wohl die Ursache dafür?
Ganz einfach: man nahm sich nicht die Zeit dazu, diese wichtige Handlung zum richtigen Zeitpunkt zu vollziehen. Es war viel wichtiger den Bau um das Loch herum fertig zu stellen, denn der Platz an dem die obligatorische Schatulle eingemauert werden soll, befand sich schon immer im Gebäudeinneren und ist auch nach Fertigstellung der Schießanlage jederzeit zugänglich, so die Worte. 21 Jahre und 14 Tage sind nunmehr vergangen. Die Marmortafel, die Schatulle aus Kupfer gefertigt, die notwendigen Dokumente sind vorhanden und nun ist es soweit, der Termin seht seit der letzten Ausschusssitzung am 3.August, eben der 2. September 2000.
Es versammeln sich um 19 Uhr die Offiziellen des Schützenvereins 1872 Flachslanden e.V., gemeint ist die Vorstandschaft aus den Jahren 1977, gewählt am 5. März, 1981 am 14.März und von 1985 am 8.März.
1. Schützenmeister Hans Döring seit dem Jahre 1971
2.Schützenmeister und Kassier Sebastian Ehemann seit 1985, vorher 2. Schriftführer
1.Sportleiter Heinz Eger seit 1977 bis 2001(24 Jahre)
2. Sportleiter Hermann Rückert
1. Jugendleiter Ernst Nuspel 1977 2.Jgd.Lt.seit 1981
2. Jugendleiter Matthias Lederer
1. Schriftführer Florian Hirsch
2. Schriftführerin Angelika Nuspel
Pistolenreferent Fritz Kiefer seit 1985
Ausschußmitglieder Hubert Bodächtel, Eugen Perl, Wolfgang Kehrberger, Friedrich Fleischmann, Klaus Schmidt
Vereinsdiener Fritz Reutelshöfer
Revisoren Richard Habermann, Martin Volkert
Eingeladen sind die ehemaligen Vorstandschaftsmitglieder Edgar Kühlwein, ehem.1. Schriftführer, Friedrich Wäger, ehem. 2.Schießleiter, Ernst Bodächtel, ehem. Ausschußmitglied, Klaus Pollak, ehem 2.Schützenmeister und Ausschußmitglied, Michael Kehrberger, ehem. Ausschußmitglied und Reinhold Hahn unser ehem. 1. Jugendleiter.
Nicht mehr unter uns sind unsere Schützenbrüder und ehem.Mitglieder der Vorstandschaft Georg Hahn, Hans Hecht, Hans Meyer und Karl Pelzner.
Eingeladen sind auch die Bauunternehmer Hans Bartelmeß und Richard Ehemann , und Zimmermeister Hans Boß. Diese Unternehmen haben uns während der vierjährigen Bauzeit immer wohlwollend unterstützt. Ein Dank gilt auch unserem Planfertigern Architekt Rudolf Hirsch und Ernst Nuspel. später genannt -„der Kapo“.
In der Broschüre zur 700 Jahrfeier des Marktes Flachslanden im Juli 1994 kann die Vereinsgeschichte nachgelesen werden. Damit enden aber auch zunächst unsere Aufzeichnungen.

In diesen 6 Jahren bis zum heutigen Tag wurden die Hände nicht in den Schoß gelegt. Es galt wieder Aufbauarbeit im sportlichen Bereich zu leisten, denn unter der vierjährigen Bauzeit litt unser Schießsport schon ein wenig.
Aber es geht wieder aufwärts. Mit 4 Luftgewehr – Mannschaften, 2 Luftpistolen – Mannschaften, 2 Sportpistolen – Mannschaften, 2 Alters-Mannschaften und an der in den letzten Jahren geschaffenen Kleinkaliber-Runde beteiligt sich unser Verein mit wechselnden Erfolgen. Das gegenwärtige Aushängeschild unseres Vereins ist unsere 1. Luftpistolen – Mannschaft mit den Schützen Friedrich Kiefer, Wolfgang Kehrberger, Norbert Keith und Eugen Perl. Diese Mannschaft behauptet sich bereits seit drei Jahren mit gutem Erfolg in der Bezirks – Oberliga im Mittelfränkischen Schützenbund.
Aber auch die Bautätigkeit hat nicht nachgelassen. Wenn auch nicht mehr der gleiche Schwung wie beim Schießhausbau an den Tag gelegt wird- wir wurden ja auch älter- so entstand doch in gut 2Jähriger Bauzeit eine sehr zweckmäßige Holzlege und ein passables Auswertezimmer. Das alles ohne Zuschüsse von Gemeinde, Land und Bund. Natürlich wieder in Eigenleistung und bei sparsamer Kassenführung auch schon bezahlt.
Wir haben das ganze Jahr zu tun. Die Bewirtschaftung unseres Schützenhauses machen wir selbst, Instandsetzung- und Renovierungs- arbeiten machen wir selbst, Wir haben festgeschriebene Termine. Das Jahr beginnt mit dem Neujahrsschießen, es folgt das Sauschießen in der Faschingszeit, das Kirchweih – und Bürgerschießen, das Heringsgrillen, und das Königsschießen im Oktober. Das Jahr endet mit der Weihnachtsfeier und unserer Sylvesterparty. Aber von September bis in den darauf folgenden Mai werden die Rundenwettkämpfe im Schützengau Ansbach ausgetragen. Es gibt immer etwas zu tun. Möge es immer viele fleißige Helfer geben, die bereit sind für das Fortbestehen des Schützenvereins 1872 Flachslanden e.V. ihre Freizeit zu opfern, Nur so kann dieses Haus unseren nächsten Generationen erhalten bleiben.
Diese Zeilen wurden am Vortage unserer etwas anderen Grundsteinlegung vom 1. Schützenmeister Hans Döring geschrieben.

Hans Döring , Flachslanden, 1.September 2000.

25 Jahre Schützenkapelle Flachslanden

Chronik zum Jubiläumskonzert am 27.November.1999
Gründung der Schützenkapelle

Alle Märchen beginnen üblicherweise: „Es war einmal……..und ich will fortfahren – vor 25 Jahren. Nein, es war vor fast 26 Jahren, nämlich genau am 5.12 1973 schrieb unser damaliger Schriftführer Karl Pelzner in das Protokollbuch des Schützenverein 1872 Flachslanden:
Ausschusssitzung bei Rebelein : „Die Personen, die sich zur Errichtung einer Blaskapelle bereit erklärt haben, werden demnächst zu einer Zusammenkunft eingeladen“ und weiter schrieb er:
Ausschusssitzung bei Rebelein am 4.Februar 1974: „Für die Anlernung der Mitglieder der zu errichtenden Blaskapelle konnte Fritz Merk von Seubersdorf gewonnen werden. Die Musikproben werden auf Montag und Freitag im Wechsel festgelegt. Als übungsraum soll ein Schulzimmer im alten Schulhaus genutzt werden………..zum Schluss steht geschrieben: Die Mitglieder der Blaskapelle müssen Mitglieder des Schützenvereins sein. Im Protokoll der Jahreshauptversammlung am 23.3.74 schrieb Karl Pelzner: „…. auch die gegründete Musikkapelle ist in eifriger Probenarbeit begriffen, zu Punkt 1 wird festgestellt, dass die Rechnungen über den Kauf von Instrumenten und sonstige Ausgaben zur Einsicht aufzulegen sind und mit Einverständnis des 1.Bürgermeisters werden bis auf weiteres die Proben im alten Schulhaus abgehalten. In einer gemeinsamen Sitzung mit der Vorstandschaft des Schützenvereins und der Blaskapelle wird festgelegt, dass der 1.SM berechtigt ist, Spielaufträge anzunehmen und das entsprechende Honorar festzulegen. In der Jahreshauptversammlung am 1.März 1975 wurde das

Vorhandensein der Schützenkapelle würdigend erwähnt und stolz verkündet, dass sie inzwischen schon fünf mal öffentlich auftreten konnte. Den Mitgliedern der Kapelle wurde dafür gedankt, dass sie ihre Instrumente zum größten Teil selbst gekauft haben und auf eigene Kosten bereits eine Tracht angeschafft haben. Am 24.Nov.1984 wurde in der Mehrzweckhalle ein gemeinsames Konzert der drei Flachslandener Kapellen, mit der Schützenkapelle, der Jugendblaskapelle Virnsberg und der Trachtenkapelle Sondernohe statt.
Der Chronist schreibt:
Die Schützenkapelle Flachslanden besteht bis zum heutigen Tage und hat an vielen Festen, bei Umzügen und Auftritten in Bierzelten in unserem Lande und auch im benachbarten österreich teilgenommen. Einziger Wermutstropfen: Der Nachwuchs an jungen Spielern fehlt.
Doch nun zurück zu den Schützen:
Das neue Schützenhaus musste nun mit Leben erfüllt werden und so wurde vom 1.SM Hans Döring angeregt, ein Wanderpokal – Schießen mit den benachbarten Vereinen Berglein, Virnsberg, Oberdachstetten, Egenhausen, Unternbiebert und Rügland zu veranstalten. Nach erfolgreicher Verhandlung stiftete den notwendigen Wanderpokal die Sparkasse Flachslanden. Dieser Pokal sollte jährlich einmal von den Luftgewehrschützen herausgeschossen werden.
Da in den genannten Vereinen auch die Luftpistolen-Schützen nicht zu kurz kommen sollten, wurde in der Ausschusssitzung vom 5.Juni 1986 unser Schriftführer Edgar Kühlwein beauftragt mit dem zweiten, ortsansässigen Geldinstitut, der Raiffeisenbank Verhandlungen aufzunehmen wegen eines Wanderpokals für die „Pistolerer“. Nach etwas zäheren Verhandlungen erhielten wir auch diesen Pokal. Auch diese Schießen findet bis heute ohne Unterbrechung statt.
Nach dem Motto – wer rastet der rostet – wurden schon neue Aktivitäten entwickelt. Für das Jahr 1989 hat sich kein Verein im Gau Ansbach um Gauschießen beworben. Der Schützenverein Flachslanden feiert das 20-Jährige Wiedergründungsfest. Was liegt also näher, als sich damit zu befassen das Gauschießen zu übernehmen. In einer Ausschusssitzung im Februar 1987 bat Schützenmeister Döring sich mit diesem Gedanken näher zu befassen. In der Jahreshauptversammlung, am 9. März 1988 wurde die übernahme des Gauschießens 1989 beschlossen. Für die Vorbereitung blieb nur noch ein Jahr und so wurden umgehend die Termine festgelegt. Die Schirmherrschaft übernahm Staatssekretär MdL Hans Maurer. Das Gauschießen fand vom 2. Juni bis 18. Juni 1989 statt. Das Gaujugendtreffen und die Preisverteilung fand am Samstag, den 24. Juni statt. Gefeiert wurde vom Freitag, den 30. Juni bis Sonntag, den 2. Juli. Am Samstag zum bunten Abend spielte German Hoffmann mit seinen Ochsenfurtern auf. 77 Vereine mit acht Kapellen zogen durch Flachslanden in das Bierzelt im jetzigen Baugebiet Kohlenplatte. Von den 66 Vereinen im Schützengau Ansbach nahmen 65 Vereine mit insgesamt 1417 Teilnehmern, eine stolze Zahl um die unser mancher Schützengau beneidet. Gaukönig wurde mit einem 16,5 T Rudolf Lechler aus Dorfgütingen, Gaudamenkönigin Petra Knapp aus Großhaslach und Gaujugendkönig mit einem 113,2 T Stefan Breiter aus Reichenau mit einem 35,8 T. Wieder war es ein gelungenes Fest in Flachslanden. Nun aber sollte es die nächste Zeit mit größeren Festlichkeiten einmal Schluss sein. Die festen Termine im Verein, beginnend mit dem Neujahrsschießen über Sauschießen zum Fasching, Kinderfaschingsumzug mit der Schützenkapelle, Kirchweih- und Bürgerschießen, Heringsgrillen, Königsschießen mit anschließendem Königsball und Weihnachtsschießen halten uns in Schwung. Dazu kommen die geselligen Veranstaltungen wie Maiwanderung, Vatertagsausflug, Weinfahrt , Skifahrten und Vereinsausflüge.
Bei allem kommt der Leistungssport nicht zu kurz. Vier Luftgewehrmannschaften, zwei Luftpistolen- u. Sportpistolen-mannschaften, eine Jugendmannschaft und eine Mannschaft KK-50 m nehmen regelmäßig an den Rundenwettkämpfen im Gau und Bezirk teil.
Am 3.Adventsonntag 1990 fand zum ersten mal ein Weihnachtsmarkt statt. Auch hier war der Schützenverein von Anfang an mit einer eigenen Weihnachtsbude, das war 1990 nicht selbstverständlich, ohne Unterbrechung bis jetzt dabei.
In der Jahreshauptversammlung am 6.Februar 1993 wurde die Jugendsatzung beschlossen und durch notariellen Eintrag in der Vereinssatzung bestätigt.
Vom 15. – 18. Juli 1995 feierte der Markt Flachslanden seinen 700. Geburtstag. Der Schützenverein führte dazu ein Bürgerschießen durch. Die von der Gemeinde gestiftete Ehrenscheibe gewann Luise Schuh. Die Ehrenscheibe hat im Rathaus einen würdigen Platz gefunden.
Der Chronist verzeichnet in den folgenden Jahren bis 2001 neben dem alljährlich wiederkehrenden Veranstaltungen keine größeren Ereignisse. Doch ein Fest sollte noch erwähnt sein, nämlich der 125. Geburtstag des Schützenvereins Flachslanden 1872 e.V. Dieses Jubiläum wurde am 26.Juli 1997 in der Mehrzweckhalle in Flachslanden gefeiert. Mit gefeiert haben die 10 benachbarten Vereine aus Lehrberg, Oberdachstetten, Rügland, Virnsberg, Egenhausen, Unternbibert, Berglein und Weihenzell. Diese Vereine beteiligten sich am vorausgegangenen Jubiläumsschießen. Sieger auf die Jubiläumsscheibe wurde Lothar Stanzel aus Weihenzell mit einem 9,5 Teiler. Die Festscheibe gewann Klaus Albrecht aus Flachslanden. Die Patenscheibe, die vom Patenverein Oberdachstetten gestiftet wurde gewann Bernd Teufel aus Unternbibert mit einem 8,8 Teiler vor August Hofmockel vom Patenverein Oberdachstetten. Er war einst 1.Schützenmeister in Oberdachstetten und hatte 1972 die Patenschaft mit seinem Verein übernommen.
Der Chronist schreibt weiter:
Am Samstag, den 26.Juli 1997 fand die große Jubiläumsfeier statt. Ein stattlicher Festzug mit den eingeladenen Vereinen und den geladenen Ehrengästen, unter ihnen Landrat Dr. Herrmann Schreiber und 1.Bürgermeisterin Renate Herrmann bewegte sich durch Flachslanden, angeführt von der Trachtenkapelle Sondernohe. Alle waren gekommen, nur einer hat gefehlt – der 1.Schützenmeister. Der lag wegen eines Sportunfalls, den er drei Tage vorher, nämlich an seinem 60.Geburtstag am 23.Juli erlitten hatte mit gebrochenem Oberschenkel im Ansbacher Krankenhaus. Aber es wurde trotzdem gefeiert, die Regie übernahm der 2.Schützenmeister Sebastian Ehemann und alles hat wunderbar geklappt. Tags darauf überreichte man dem Unfallopfer ein Buch mit den besten Genesungswünschen aller anwesenden Gäste.
In der am 2.Februar 2001 stattfindenden Jahreshauptversammlung gibt 1.SM Hans Döring seinen Jahresbericht und erklärt gleichzeitig, dass er bei den anschließenden Neuwahlen, wie im Vorjahr bereits angekündigt, als 1.Schützenmeister nicht mehr zur Wahl steht. Es fehlten ihm, wie er sagte 31 Tage auf 32 Jahre Schützenmeistertätigkeit. Unter seiner Führung wuchs der Verein von damals 58 Mitgliedern bei der Wiedergründung bis heute auf 208. Die Schützenkapelle wurde gegründet. In der Ausschusssitzung am 24.März 1973 wurde dieses Vorhaben besiegelt. Auch die Schützenkapelle zählt zu einem Kulturträger des Marktes Flachslanden. In die Amtszeit von Hans Döring fällt der Bau des Schützenhauses. 1979 im Herbst wurde mit dem Bau der Schießanlage begonnen und wurde mit der Einweihung 1985 abgeschlossen. Die Worte von Hans Döring: „……….. das habe ich getan und so denke ich, dass ich doch ein wohl bestelltes Haus nun in jüngere Hände geben kann. Ich habe bestimmt nicht alles richtig gemacht, es wäre vermessen, diese Einbildung zu haben….“ und weiter…. „Jedenfalls wünsche ich der später neu gewählten Vorstandschaft erfolgreiche Arbeit, dem neuen 1.SM eine glückliche Hand und ich wünsche ihm auch dieselben langjährigen getreuen Helfer im Schützenmeisteramt, wie ich sie hatte. Damit bin ich am Ende in meiner Funktion als 1.SM. des SV 1872 Flachslanden e.V. Ich danke euch, dass Ihr mir nochmals zugehört habt.“ Für seine langjährige Tätigkeit wurde Hans Döring auf Beschluss der Generalversammlung zum Ehrenschützenmeister ernannt.
Für das Amt des 1. Schützenmeister wurde Eugen Perl gewählt. Aber bereit im Oktober 2002 legte er dieses Amt aus persönlichen Gründen nieder. Bis zur Jahreshauptversammlung am 1.Februar 2004 nahm 2.Schützenmeister Sebastian Ehemann die Amtsgeschäfte kommissarisch war.
Hier endet vorerst der Bericht des Chronisten.
Flachslanden,den 10.Oktober 2003 hadoe

In der Jahreshauptversammlunung im März 2004 wird auf Vorschlag der Generalversammlung Udo Döring zum 1. SM gewählt. In der JHV 2008 wurde der frühere Sportleiter Heinz Eger zum Ehrenmitglied ernannt.
In den Jahren 2004 bis 2010 wurden umfangreiche und notwendige Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das Schützenhaus, erbaut von 1979 bis 1985 ist in die Jahre gekommen. So war das Eternit-gedeckte Dach undicht. Eine Totalsanierung wurde durchgeführt und zeitgemäß wurde das Dach beidseitig mit einer Photovoltaik-Anlage versehen. Da das Schützenhaus wegen der Dachsanierung eingerüstet war, wurde auch gleich die Fasade ringsum neu gestrichen. Die Kugelfänge im KK-Stand und 25m- Pistolenstand wurden umgebaut und teilweise erneuert. 2010 wurde der Belag am Schießhauseingang total erneuert, einschließlich der Isolierung. Die Terrasseneinfassung wurde neu gestaltet und damit der Belag neu verlegt. Eine neue Duellananlage wurde gekauft. Die alte Anlage hatte über 25 Jahre ihren Dienst getan, jedoch traten nun immer wieder Störungen bei der Elektrik. auf Ein Brauereiwechsel wurde beschlossen, da man mit dem Kundendienst und den Belieferungspreisen der Brauerei nicht mehr zufrieden war. Als neuer Bierlieferant wurde die Stadtbrauerei Spalt ausgewählt. Auch der Markt Flachslanden wurde bei den Sanierungsarbeiten in die Pflicht genommen, da die Betondecke im Bauhof undicht war. Insbesondere im Winter traten Schäden durch Salzwassereinwirkung auf, hervorgerufen durch den abgestellten Unimog mit Schneepflug im Bauhof. Erneute Undichtigkeiten an der Betondecke im Bereich des Feuerwehrhauses machten im Jahre 2011 wieder eine Reklamation bei der Gemeinde notwendig. Der 1.Bgm. Hans Henninger sagte eine Behebung der Schäden, trotz der sehr knappen Haushaltsmittel, zu.
In der Jahreshauptversammlung 2010 gibt der 1. SM Udo Döring bekannt, dass der SV Flachslanden das Gauschießen 2011 übernimmt. In einer Ausschusssitzung im Januar 2010 wurde das so beschlossen. Von März 2010 an traf sich die Vorstandschaft monatlich um die Organisation für diese große Veranstaltung vorzubereiten. Ein umfangreiches Schießprogramm wurde ausgearbeitet. Die Festschrift mit Schießprogramm wurde von den Gewerbetreibenden aus Flachslanden und Umgebung großzügig unterstützt.
Der SV 1872 Flachslanden führt das 59. Gauschießen durch, nachdem es der SV Schalkhausen 2010 zurückgegeben hat. Eröffnung war der 13. Mai. Als Ehrengäste waren anwesend: Schimherr und 1. Bgm. Hans Henninger, Landrat Rudolf Schwemmbauer stvtr. BezSM Karl Heinz Stauder, EGSM Hans Döring, GSM Karl Meyer und Rudi Leidenberger. Den besten Schuß beim Eröffnungsschießen gab 1.SM Michael Strauß vom SV Virnsberg ab. Er erhielt eine 3-Liter-Flasche Sekt. Letzter wurde Schirmherr H. Henninger Er bekam eine Brotzeit mit dem dazugehörigen Schnaps. Die Eröffnungsfeier klang feuchtfröhlich aus, näheres verschweigt die Chronik. Am Sonntag, den 29.Mai wurde das 59. Gauschießen mit enttäuschenden 943 Teilnehmern abgeschlossen. Der SV Schalkhausen feiert fast zur gleichen Zeit im Mai sein 100-jähriges Bestehen, Vorausgegangen ist ein Jubiläumsschießen mit den Ansbacher Stadtvereinen und den Patenvereinen. Schirmherr dieser Veranstaltung war der ehem. Bayerische Landwirtschaftsminister Hans Maurer. Die Schützenkapelle Flachslanden begleitet, trotz des laufenden Gauschießens, den Festzug in Schalkhausen. Der SV Jägerhöhe Reichenau feiert sein 50jähriges Bestehen. Auch hier fand ein Schießen statt mit 14 befreundeten Vereinen. Beide Schießen wurden während des laufenden Gauschießens in Flachslanden, abgehalten, obwohl ein Beschluss der Gauverwaltung dies untersagt, nämlich, dass vor und während des Gauschießens kein anderes Schießen stattfinden soll.
Das eigentliche Gauschützenfest fand am Sonntag, den 2.Oktober im Rahmen des „Schuler- Oktoberfest“ statt . über 1800 Festzugteilnehmer und 7 Kapellen bewegten sich bei herrlichstem Sonnenschein vom Hammerweg über die Ansbacher Straße zum Kellerfeld ins Bierzelt. Die Schützenkapelle Flachslanden sorgte für die musikalische Unterhaltung. Mit der Preisverteilung vom Gauschießen und Proklamation der Majestäten ging das Schützenfest zu Ende.
Ein Bericht der NN Ende März sorgt in Schützenkreisen für Gesprächsstoff: Nämlich, dass gegen den Präsidenten des Deutschen Schützenbundes Josef Ambacher die Staatsanwaltschaft wegen dubioser Geschäfte beim Bau der Wurscheibenanlage in Garching-Hochbrück ermittelt. Es geht um Bestechung im geschäftlichen Verkehr und Nötigung. Dabei soll auch eine Summe in fünfstelliger Höhe an den Präsidenten geflossen sein. Auch das Internet berichtet über diesen Vorgang.
Die amtierende Vorstandschaft beschloss im Juni 2012 die 10 elektrischen 10m-Stände im vorderen Bereich des 50-Meterstandes durch 10 vollelektronische Stände zu ersetzen. Als Lieferant wurde die Fa. DISAG Hallstadt ausgewählt. Nach dem Kirchweihschießen wurde der umfangreiche Umbau in Angriff genommen, musste doch der Umbau bis zum Beginn der Rundenwettkämpfe und spätestens zum „Tag der offenen Schießhäuser“ am 7.Okt.2012 abgeschlossen sein. Mit vereinten Kräften wurde schließlich dieses Ziel auch erreicht. Das Königsschießen 2012 wurde bereits auf den neuen Ständen durchgeführt. Die neue Technik im Disag-Programm machte es möglich, den Königsschuss sofort nach erfolgter Abgabe „verschwinden“ zu lassen, sodass kein Schütze wusste, welchen Teiler er geschossen hat. Das Ergebnis wurde erst am 27.Okt. beim Königsball bekannt. Trotz winterlichen Bedingen mit Schneetreiben und Straßenglätte und 8° Minustemperaturen wurden die noch amtierenden Könige Angelika Nuspel und Andreas Fleischmann mit Blasmusik abgeholt. Ein Novum gab es dann bei der Proklamation der „neuen“ Könige. Die bis dahin amtierende Schützenkönigin konnte ihrem Ehemann Ernst unter großem Beifall die von ihr gestiftete Königsscheibe übergeben. Ernst Nuspel wurde zum 5. mal mit einem 85,1 Teiler Schützenkönig des SV 1872 Flachslanden vor Michael Kehrberger und Sebastian Ehemann.

Flachslanden,den 31. 10. 2012 hadoe